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Category Archives: Software

WordPress ist ein Blogging Tool mit dem man von unterwegs aus seine Blogs bearbeiten oder neue erstellen kann.

Das Programm ist im Maemo Extras-Devel Katalog zu finden. Es beherrscht die Formate APP und XML-RPC. Da das Programm auf Qt basiert, sollte man die libqt4-maemo5 installiert haben.

Ich habe das Programm heute selbst mal ausprobiert und bin begeistert.

Let’s blog!

Unterwegs auf seine Lieblings-Podcasts verzichten? Nicht nötig!

Dank des Programms gPodder ist dies auf dem N900 ganz bequem möglich. Das beste daran: gPodder ist kostenlos über den Programmmanager zu beziehen. Das Programm ist sehr übersichtlich aufgebaut und lässt sich intuitiv bedienen. Die Version 2.2 bietet einige nützlichen Funktionen und umfangreiche Quellen. So lassen sich Podcasts aus einer vordefinierten Top 50 Liste auswählen oder auch manuell hinzufügen. Dazu muss man lediglich die Internet-Adresse bzw. den Podcast-Feed eingeben. Unterstützt werden RSS- und Atom-Feeds, sowie Youtube-Kanäle. Ebenfalls lassen sich lokal gespeicherte OPML-Datein verwalten. Hat man einen Account auf my.gpodder.org lassen sich von dort Podcast importieren. Des Weiteren kann man gPodder auf podcast.de nach Themen suchen lassen, was bei mir aber aus unerklärlichen Gründen keine Ergebnisse lieferte. Video-Podcast sind auch möglich.

Auf maemo.org ist ein neues praktisches Tool namens WifiEye aufgetaucht. Es scannt nach verfügbaren WLAN-Netzwerken in der Umgebung und stellt diese grafisch dar.

Dazu gibt es drei Ansichten:

  • Kanal-Übersicht: zeigt die genutzten Kanäle mit SSID und Kanal-Überlappungen an
  • Zeit-Grafik: stellt die Netzwerkstärke und Schwankungen über einen bestimmten Zeitraum grafisch dar
  • Listenansicht: listet die verfügbaren WLAN-Netzwerken auf und zeigt die Signalstärke an

Sehr interessant ist vor allem die Kanal-Übersicht. Die meisten WLAN-Router sind werkseitig auf Kanal 6 eingestellt. Je mehr Router sich denselben Kanal teilen, umso mehr Einbußen muss man beim Empfang hinnehmen. Genau genommen sind nur drei der insgesamt dreizehn Kanäle überlappungsfrei nutzbar. Am besten eignen sich offensichtlich die Kanäle 1, 6 und 11, wobei es dazu immer wieder adweichende Meinungen gibt.

WiFiEye kann ab sofort über den Programm-Manager herunter geladen werden.

Das N900 zur Spielekonsole umfunktionieren

Für nahezu alle Betriebssysteme gibt es sie: Spielkonsolen-Emulatoren. Damit ist es möglich die alten Lieblingsspiele von Game Boy & Co auch auf aktuelle Geräten zu spielen, ohne die alten Konsolen rauskramen zu müssen. Auch für maemo stehen einige Emulatoren zur Verfügung. Getestet habe ich VGBA, einen Emulator für den Game Boy Advance. Die Installation gestaltet sich denkbar einfach: VGBA kann über den Programm-Manager heruntergeladen werden. Die Spiele-Dateien kopiert man einfach in einen selbst gewählten Ordner auf dem Gerätespeicher bzw. der Speicherkarte. Startet man den Emulator, öffnet sich die Ordnerstruktur des Gerätes. Nun wählt man das gewünschte Spiel aus und es wird geladen. Das Laden kann übrigens ein paar Sekunden dauern, je nachdem wie umfangreich das Spiel ist.

 

Inzwischen funktioniert es sehr gut – das UKW-Radio auf dem N900. An diesem Beispiel ist interessanterweise zu sehen, wie unvollständig das N900 ausgeliefert wurde. Die Hardware-Schnittstelle war selbstverständlich von Anfang an eingebaut. Nur mangelte es an der benötigten Software. Diese wurde aber kurz nach Erscheinen des Gerätes von Martin Grimme nachgeliefert.

Outfit und Funktion

Die Oberfläche des Players war zu Anfang noch recht einfach gestrickt. Mittlerweile hat sie sich aber zu einem ansehnlichen Radio gemausert. Zum Hören muss ein Headset eingesteckt sein und es wird eine Bluetooth-Verbindung aufgebaut. Letztere wird aus technischen Gründen benötigt und wird beim schließen des Radios wieder getrennt. Alternativ kann auch über die eingebauten Lautsprecher gehört werden.

Senderanzeige, RDS und Co.

Hat man über die Scanfunktion die gewünschten Sender gefunden, lassen sich diese abspeichern und mit einem Namen versehen, der später angezeigt wird. Über die Pfeile links und rechts kann man zwischen den gespeichert Sendern auswählen. Zusätzliche Informationen werden über die RDS-Funktion eingblendet. Die komplette Senderliste lässt sich über den kleinen Pfeil unten rechts aufrufen.

 

Bekommt Nokia Maps Konkurrenz?

Die Homepage des slowakischen Unternehmens Sygic scheint heute restlos überlastet und derzeit nicht erreichbar zu sein. Schuld ist wohl die seit heute als Download verfügbare Navigations-Software für das N900. Ursprünglich angekündigt war Sygic Mobile Maps laut teltarif.de bereits für Ende 2009. Heute sollte es dann endlich soweit sein. Anscheinend war das Interesse an der neuen Navigations-Lösung größer als vom Anbieter vorhergesehen. Die Lage dürfte sich aber in den nächsten Tagen legen. Angaben zum Preis gibt es auf maemo.ch. Demnach werden für das Kartenmaterial Europa 59,99 EUR fällig.

Update: Die Homepage von Sygic ist jetzt wieder erreichbar. Es kann allerdings zu längeren Ladezeiten kommen.

Conky ist ein System Monitor, der auf Torsmo basiert. Das Tool zeigt übersichtlich die CPU-Frequenz, die CPU-Nutzung, die RAM-Nutzung, den freien Festplattenspeicher, den Netzwerkverkehr, laufende Prozesse und einiges mehr an. Interessant dabei ist, dass Conky je nach Systemauslastung verschiedenen CPU-Frequenzen anzeigt. Wenn man den Angaben Glauben schenkt, wäre das ein Anzeichen dafür, dass der CPU-Takt dynamisch angepasst wird, ähnlich der Speedstep-Technologie. Ein sehr guter Energiesparmodus also.

 

Ein wichtiges Thema, das immer wieder in Zusammenhang mit maemo auftaucht sind die Programm-Kataloge (Repositories). Diese Kataloge stellen Programme zur Verfügung, die über den Paketmanager installiert, aktualisiert und deinstalliert werden können. Wie bei jedem Linux-Derivat funktioniert das auch bei maemo so. Als Standard sind die beiden Programm-Kataloge Nokia Anwendungen und Nokia Aktualisierungen eingerichtet. Mittlerweile befinden sich auch Maemo Extras unter dem Namen maemo.org, sowie Ovi in den Katalogen und können weder verändert noch gelöscht werden.

Bei der Installation von Firefox Mobile kommt außerdem der Katalog Mozilla Catalog hinzu.

Zusätzlich gibt es die  Kataloge Extras Testing und Extras Devel, die aber manuell eingerichtet werden müssen. Einen Workshop dazu findet ihr auf pocket.at.

Extras

In Extras befinden sich Anwendungen, die stabil laufen und auf maemo.org offiziell zum Download freigegeben wurden. Wie schon oben genannt ist dieser Katalog bereits voreingestellt. Die folgenden Angaben dienen nur der Vollständigkeit:

Einstellungen

Katalogname = Maemo Extras
Internetadresse = http://repository.maemo.org/extras
Verteilung = fremantle
Komponenten = free non-free

Extras Testing

Extras Testing enthält Anwendungen, die sich noch in der Testphase befinden. Testing bedeutet, dass diese Programme zunächst getestet werden müssen und noch nicht für Endverbraucher freigegeben sind. Dieser Katalog ist für erfahrene User gedacht, da es noch zu Problemen kommen kann.

Einstellungen

Katalogname = Maemo Extras Testing
Internetadresse = http://repository.maemo.org/extras-testing
Verteilung = fremantle
Komponenten = free non-free

Extras Devel

Devel steht für Development (Entwicklung). Das heißt, dass sich diese Software im frühen Entwicklungsstadium befindet und nicht für den Endverbraucher bestimmt ist. Um eine reibungslose Funktionalität zu gewährleisten, müssen die Anwendungen aus diesem Katalog zunächst verschiedene Qualitätssicherungsverfahren durchlaufen um in Extras Testing zu erscheinen. Die Aktivierung ist daher nur für versierte Linux-User ratsam.

Einstellungen

Katalogname = Maemo Extras Devel
Internetadresse = http://repository.maemo.org/extras-devel
Verteilung = fremantle
Komponenten = free non-free

Alle Einstellungen erfolgen auf eigene Gefahr. Der Betreiber dieses Blogs übernimmt für eventuell auftretende Probleme und Schäden keine Haftung!

Manchmal muss man einfach Root sein

Um spezielle Dinge auf einem Linux-Betriebssystem ausführen zu können benötigt man häufig Root-Rechte. So auch auf dem N900 mit maemo. Dazu gibt es eine spezielle Erweiterung, die ins X-Terminal integriert wird. Diese nennt sich rootsh (Root Shell) und lässt sich über den Programm-Manager herunterladen. Ist die Erweiterung installiert, wird durch die Eingabe  von “sudo gainroot” oder „root“ im X-Terminal “root access” ermöglicht.

Jegliche Benutzung erfolgt auf eigene Verantwortung.

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